Diversität in steirischen Ambulanzen

Vielfalt ist Realität: Die Menschen in der Steiermark haben verschiedene Geschlechter, Hautfarben, Religionen, Erstsprachen, Traditionen, Weltanschauungen,und sexuelle Orientierungen, sie sind unterschiedlich alt und finanziell abgesichert, haben verschiedene Behinderungen, unterschiedliche Sichtweisen, Talente und Potentiale. Die Herausforderung liegt nicht in der vorhandenen Vielfalt, sondern im Umgang mit ihr!

​Die vorhandene und weiter zunehmende Vielfalt der Gesellschaft stellt auch eine steigende Herausforderung für das Gesundheitssystem und ihre Einrichtungen in Hinblick auf die Qualitätssicherung und –entwicklung ihrer Angebote und Leistungen dar.

 

Worum geht's?

Ambulanzen sind häufig für Personen, die mit der Struktur der Gesundheitsversorgung wenig vertraut und/oder ökonomisch benachteiligt sind, über schlechtere Schulbildung verfügen und Migrationshintergrund haben erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem. Eine im Jahr 2011 vom Integrationsressort durchgeführte Fokusgruppe mit VertreterInnen aller Ebenen des steierischen Gesundheitssystems hat ergeben, dass die Beschäftigten in Ambulanzen im Umgang mit einer vielfältigen PatientInnenstruktur vielfach überfordert sind und sich allein gelassen fühlen.

Im geplanten Projektvorhaben soll zunächst einmal eine Analyse durchgeführt werden, um einen strukturierten Einblick in die alltäglichen Herausforderungen der Beschäftigten in Ambulanzen zu erhalten. In weiterer Folge sollen Maßnahmen identifiziert werden, welche für eine diversitätsorientierte Weiterentwicklung auf individueller und struktureller Ebene geeignet erscheinen.

Die Zielgruppe

Direkte Zielgruppe sind also die MitarbeiterInnen in den Ambulanzen, indirekte Zielgruppe die BürgerInnen, die die Leistungen der Ambulanzen in Anspruch nehmen. 

 

Kontakt

Anne Rauch, BSc MA  
0316 877 – 5598