Gesundheitsbericht Gesundheitsförderung und Prävention in der Steiermark

Hintergrund:
Der Bericht „Gesundheitsförderung und Prävention – Daten und Fakten für die Steiermark“ gibt eine fundierte Analyse der dokumentierten Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention im Aufgabenbereich des Gesundheitsfonds Steiermark. Der vorliegende Datensatz umfasst somit alle Projekte und Programme, die über das Förderungsprogramm „Gesundheitsförderung und Prävention“ der Abteilung 8 des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung und über den Landes-Gesundheitsförderungsfonds finanziert werden. Dargestellt werden Auswertungen für das Jahr 2018. Dem Gesundheitsfonds Steiermark liegt mit der Analyse ein Bild der Reichweite der eingesetzten Förderungen im Hinblick auf Kontakte, regionale Verteilung, Zielgruppen und die Gesundheitsziele vor. Die Analyse dient als Grundlage zur Weiterentwicklung von Förderstrategien und -programmen.
Ergebnisse:
Im Jahr 2018 wurden etwa 363.000 Kontakte in der Gesundheitsförderung und Prävention dokumentiert. Am meisten Kontakte wurden mit 1.456 je 10.000 Einwohner in der VR (Versorgungsregion ) 61 (G, GU) erreicht. In der VR 62 (LI) fanden am wenigsten gesundheitsfördernde Kontakte statt (300 je 10.000 Einwohner).
Die meisten Kontakte werden im Gesundheitsziel „Voraussetzungen zur Stärkung der Zahngesundheit schaffen“ verzeichnet. Weiters werden die Gesundheitsziele „Gesundes und selbstbestimmtes Leben mit Familie, Partnerschaft und Sexualität fördern“, „Gesundes Leben in der Gemeinde und zu Hause gestalten“ sowie „Gute seelische Gesundheit und hohe Lebensqualität der Steirerinnen und Steirer ermöglichen“ stark bearbeitet.
Nach Settings betrachtet findet ein Großteil der gesundheitsförderlichen Kontakte im kommunalen Setting, in der Schule und in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens statt. 
Nur 30,2% der Kontakte beziehen sich auf eine spezifische Altersgruppe. Der Großteil der Kontakte erfolgt jedoch altersgruppen- bzw. generationenübergreifend. Am seltensten werden die Gruppe der Älteren (65-84) und Hochaltrigen (ab 85 Jahre) mit einem altersspezifischen Zugang erreicht. Nach Geschlecht betrachtet folgen nur 15% der Kontakte einem spezifischen Zugang.
Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden.